Infos und Neuigkeiten


Energiesparstipps

Strom sparen | Wasser sparen | Heizenergie sparen

(Alle Berechnungen bzw. errechneten Beträge sollen nur beispielhaft aufzeigen, was bei den zugrunde gelegten Ausgangsdaten möglich sein könnte.)

Strom und Geld sparen

Standby-Verbrauch Der Übeltäter der den Strom klaut heißt Standby-Verbrauch. Jedes technische Gerät das in Bereitschaft auf uns wartet, braucht Strom. Dahinter vermutet man im ersten Moment keine großen Mengen. Aber wie man schnell merkt, ist die tägliche Haupt­be­schäfti­gung vieler Geräte das Warten.

Leerlaufverluste verschiedener Geräte

Standby-Verbrauch verschiedener Geräte und die daraus entstehenden Stromkosten bei einem Strompreis von 0,19 €/kWh
  typische Leistungs­aufnahme im Standby Durch­schnitt­liche Leer­lauf­zeit pro Tag Verbrauch pro Jahr Kosten pro Jahr
  W = Watt h = Stunden kWh = Kilowatt­stunden  
DSL-Router mit WLAN 12 W 20 h 88 kWh 16,64 €
Set-Top-Box / Receiver 6 W 19 h 42 kWh 7,91 €
TV neu 1 W 20 h 7 kWh 1,39 €
TV alt 6 W 20 h 44 kWh 8,32 €
Video- oder DVD-Recorder 6 W 23 h 50 kWh 9,57 €
HiFi-Anlage 10 W 20 h 73 kWh 13,87 €
drei Radios 5 W 21 h 38 kWh 7,28 €
PC mit Monitor und Drucker 20 W 20 h 146 kWh 27,74 €
2 Handys
(Lade­geräte)
4 W 22 h 32 kWh 6,10 €
Schnur­loses Telefon 2 W 23 h 16 kWh 3,19 €
Anruf­beant­worter 3 W 24 h 26 kWh 4,99 €
Summe 75 W   563 kWh 107,01 €

Auch andere Geräte haben jedoch häufig einen Standby-Verbrauch – ob Wasch­maschine, Kaffee­maschine oder Küchen­geräte, ansehen kann man es ihnen meistens nicht, wie viel sie ver­brauchen.
Diese Zahlen sehen für den einzelnen noch nicht so bedeutsam aus, doch der Standby-Verbrauch an Strom, der allein durch die deutschen Haushalte verursacht wird beträgt jährlich etwa 6 Terra­watt­stunden. Diese Zahl ist für die meisten von uns sehr abstrakt.

Bei einem Strom­preis von 0,19 Cent/kWh könnten die privaten Haus­halte über eine Milliarde Euro pro Jahr sparen.

Und – durch die drastische Ver­rin­gerung des Stand-by Strom­verbrauches könnten etwa 1,5 Kernkraftwerke abgeschaltet werden.

Und – die Umwelt könnte jährlich um 3,6 Millionen Tonnen CO2 entlastet werden.

Energiesparlampen

Energies­parlampen verbrauchen bei gleicher Hellig­keit wesentlich weniger Energie als konventionelle Glüh­lampen – und falls mal das Gift- u. Ent­sorgungs­problem gelöst wird, wäre das wirklich eine tolle Sache.

Energie sparen Eine konventionelle Glühbirne wandelt die aufgenommen Energie (Strom) nur zu 2% in Licht, aus dem übrigen Strom erzeugt sie Wärme. Spar­lampen arbeiten wesentlich effektiver: Sie benötigen für die gleiche Helligkeit 80% weniger Strom als die klassische Glüh­birne. Diese Spar­lampen leuchten beispiels­weise mit einer Leistung von 15 Watt genauso hell wie eine Glühbirne mit 75 Watt. Dies spart für bares Geld und dient nebenbei auch dem Klimaschutz.
Geht man sehr wohl­wollend davon aus, dass bereits jetzt 25 Prozent der Beleuchtung in den deutschen Haus­halten aus Energie­spar­lampen stammt, könnte die vollständige Umstellung etwa 8,5 Terawatt-Stunden Strom pro Jahr einsparen. Dies entspricht der Leistung von 1 bis 2 großen Kohle­kraft­werken.

Kosten senken

Kostenvergleich Energiesparlampe ./.. Glühlampe
Ausgangsdaten:
Glühlampe: Lebensdauer 1.000 h, Preis 1 € pro Stück
Energiesparlampe: Lebensdauer 10.000 h, Preis 15 € pro Stück
Stromkosten in beiden Fällen 0,19 €/kWh
Betriebsdauer pro Jahr: 1.460 h
Betrieb über 10 Jahre

Fazit: Betrachten wir den Lebens­zyklus einer einzigen Energie­sparlampe, so sparen wir durch deren Einsatz ca. 214 € im Vergleich zum Einsatz von einer Glühlampe.

Bei steigenden Strom­preisen, von denen wir fest aus­gehen müssen, spart man natürlich durch den Einsatz von Energie­spar­lampen noch mehr Geld.

CO2-Emissionen vermeiden Und so sieht der Umwelt­nutzen der effizienten Energie­spar­lampe aus: mit ihrem deutlich geringeren Strom­ver­brauch und der längeren Lebens­dauer spart sie, rein rech­nerisch, pro Birne 540 kg CO2 im Lebenszyklus. Hoch­ger­echnet auf einen 4-Personen-Haushalt könnten so im Jahr rund 500 kg CO2 eingespart werden, wenn nur noch Energie­spar­lampen verwendet würden – dies entspricht in etwa der Hälfte der CO2 Emissionen eines Mittel­klasse­wagens.

Weitere Vorteile der sparsamen Technik Viele Leuchten tragen Warnmeldungen wie z.B. max. 60 Watt, um einer großen und manchmal gefährlichen Wärme­entwickl­ung vorzubeugen. Die Hinweise beziehen sich dabei auf Glüh­birnen!
Die Wärmeabgabe einer Energiesparlampe ist jedoch wesent­lich niedriger. Daher können problemlos Spar­lampen mit einer deutlich höheren Lichtaus­beute eingesetzt werden. Leuchten mit einer Leistungs­begrenzung auf 25 Watt können so ohne weiteres mit einer 20-Watt-Energie­spar­lampe auf die Hellig­keit einer 100-Watt-Glühlampe auf­ge­rüstet werden, wenn aus­reichende Kühlung der Energie­spar­lampe selbst gewähr­leistet ist – vorher empfehlen wir jedoch, den Rat Ihres Elektrikers einzu­holen.

Vergleich der Leistung bei gleicher Helligkeit

Glühlampe Energiesparlampe Glühlampe Energiesparlampe
25 W 5 W 75 W 15 W
40 W 5 W 100 W 20 W
60 W 11 W 120 W 23 W

Haushaltsgroßgeräte verbrauchen viel Strom Die großen strom­betriebenen Haushalts­geräte verursachen mehr als die Hälfte unseres Stromver­brauches im Haushalt. Aller­dings ist diese Aussage nur für die All­gemein­heit richtig, durch sehr unter­schied­liche Lebens­gewohn­heiten unter­scheiden sich auch die Anteile der Geräte am Stromver­brauch gewaltig.
Durch einen sinnvollen Einsatz der Geräte lässt sich jedoch der Strom­ver­brauch in vielen Bereichen deutlich senken. Dabei spielt auf der einen Seite das Ver­braucherv­erhalten eine große Rolle. Der andere wichtige Faktor ist der technische Fort­schritt bei den Geräten. Jeder weiß, das moderne Wasch­maschinen deutlich sparsamer sind – und auch in vielen anderen Bereichen lässt sich viel Energie und Geld sparen. Ein Induktion­sherd spart bis zu 40% Energie und macht dabei das Kochen komfortabler und sicherer.